In nur 5 Wochen sind über 90 teilweise erschreckende Erfahrungsberichte auf dieser Seite gesammelt worden. Dies zeigt, dass ein dringender Bedarf besteht, die Personalsituation und damit die Qualität der Krankenversorgung zu verbessern. Und es zeigt auch, dass es kliniksintern bisher keine geeigneten Strukturen gibt, um Missstände zu sammeln und abzubauen. Hier bietet rhoenwatch.de eine längst überfällige Möglichkeit, vorhandene Probleme benennen zu können, ohne Sanktionen befürchten zu müssen.
Unser Ziel ist es jetzt, diese Probleme im Sinn von PatientInnen und Beschäftigten anzugehen und Lösungen dafür zu finden.
Daher sind unsere Ziele:
- Die Aufnahme von Gesprächen über Mängel in der Organisation der Unikliniken
- Erste Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation auf betroffenen Stationen
- Verbindliche Personalmindeststandards
Der erste Schritt ist nun erreicht:
Es gibt Gespräche über die bestehenden Mängel.
Für die Zeit der konstruktiven Gespräche macht rhoenwatch.de daher nun zunächst eine Pause.
Aber:
Für alle Betroffenen (Beschäftigte, PatientInnen, BürgerInnen oder niedergelassene ÄrztInnen) gibt es hier weiterhin die Möglichkeit, uns ihre Berichte zu geben. Sie helfen, die Problembereiche genauer zu benennen. Außerdem sind sie wichtig, um - falls notwendig - auch weiter öffentlichen Druck für Veränderungen machen zu können. Denn eines ist klar: Das Uniklinikum Gießen-Marburg ist bundesweit die erste Uniklinik, die mit dem Ziel betrieben wird, Profite für Aktionäre zu erwirtschaften. Daher wird der neue private Betreiber, das Rhönklinikum, auch zukünftig unter der kritischen Beobachtung der interessierten Öffentlichkeit stehen.
Eure Redaktion von: rhoenwatch.de
Das nun endlich konstruktive Gespräche geführt werden finde ich gut. Aber warum stoppt ihr denn die "rhoenwatch" Internetseite? Dazu besteht doch gar kein Grund. Die zunehmend schlechte Krankenversorgung und die erschwerten Arbeitsbedingungen bestehen doch weiter und müssen aufgezeigt werden. Das riecht doch gewaltig nach einer weiteren Einflussnahme seitens der Rhön AG. Laßt euch doch nicht auch noch kaufen.
geschrieben am 13.11.2008, Bürger/in, Name der Redaktion bekannt
Kritik an der Gewerkschaft, oder am Betriebsrat, und schon wird die Seite geschlossen. Wie immer : Eigene Posten u. Pfründe sichern, 10% verlangen, 2% als grossen Sieg feiern.
geschrieben am 05.11.2008, Bürger/in, Name der Redaktion bekannt